Berliner Senat:
Corona Sensibilisierung

2020 gibt es kein ernsteres Thema als Corona. Und viel Kommunikation, die dem Thema ebenso ernst begegnet. Unsere Kampagne für den Berliner Senat bricht das Tabu: Sie spricht nicht wie Gesundheitsexpert*Innen oder Politiker*Innen. Sondern hält mit Humor dazu an, die Regeln einzuhalten. So machen wir ganz nebenbei Werbung für Berlin, wo wieder alles ein bisschen anders läuft.

Die Kampagne gewinnt Gold beim ADC und den Sonderpreis der „Anzeige des Jahres“. Unser Zeigefinger geht viral und um die Welt, von CNN und BBC bis China und Brasilien wird darüber berichtet. Die Kampagne wird im Haus der Geschichte in Bonn ausgestellt, hängt in Kneipen, wird von den Street Artists „Die Dixons“ gemalt, ins Türkische, Arabische und Englische übersetzt, unerlaubt auf Postkarten, T-Shirts und Schilder gedruckt und verkauft sowie von Politikern und Influencern geteilt.

Die Kampagne stößt auch auf Widerstand, wie die folgenden Kommentare zeigen. Denn wir erreichen nicht nur die, die sich an die Regeln halten, sondern auch jene, denen ein Menschenleben kein Stück Stoff vorm Gesicht wert ist. Und das soll so: Damit Kommunikation Verhalten verändern kann, muss sie wahrgenommen werden. Und Haltung zeigen. Wenn dadurch nur einige mehr Verantwortung übernehmen, ist das mehr als jede Smiley-Kampagne oder höfliche Aufforderung je erreicht hätte.

CREDITS

Text, Konzeption: Friedrich Peker / Creative Direction: Alex Römer / Fotograf: Peter van Heesen / Beratung: Frank Lotze / Agentur: Römer Wildberger